Felix und das große, gute Herz

Alter 3–5

Als der Ellbogen seines besten Freundes Beerensaft über sein schönstes Bild verschüttet, lernt Felix, wie ein Luftballon zu atmen und lieber zu verzeihen, als zu schimpfen.

Das Cover von „Felix und das große, gute Herz“

Felix malte so gern! Sonnen und Hunde und kringelige, wackelige Würmer tanzten unter seinem fleißigen Pinsel. Das Bild von heute war das schönste bisher: eine riesige Sonnenblume, die am Fenster trocknete. „Eines Tages“, flüsterte er, „atme ich wie ein Luftballon, und dann wird alles gut.“

Milo, in seinem grün gestreiften Pullover, kam hereingehüpft, einen Becher Beerensaft in der Hand, der hin und her schwappte. „Schau mal, was ich aus Ton gemacht habe!“, strahlte er und schwenkte seinen klumpigen Dinosaurier hoch in die Luft, direkt am wackeligen roten Becher vorbei.

KRACH! Milos Ellbogen stieß an den Becher. Der rote Saft sprang durch die Luft und landete, platsch, mitten auf der Sonnenblume von Felix. Im ganzen Zimmer war es plötzlich mucksmäuschenstill.

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