Das Dankbarkeitsglas für Finn

Alter 3–5

An einem Tag, der sich grummelig und grau anfühlte, fällt Finn keine einzige schöne Sache ein, bis das kleine Glas mit den Kieseln ihm hilft, doch noch drei zu finden, mit jedem glänzenden Plink eine.

Das Cover von „Das Dankbarkeitsglas für Finn“

Die Lampe leuchtet sanft in Finns warmem Zimmer. Finn trägt den moosgrünen Schlafanzug. Aber heute war ein holpriger Tag: Milch verschüttet, ein Spielzeug verloren. Finn plumpst auf die Decke und seufzt ein bisschen grummelig.

„Mir fällt gar nichts Schönes ein“, murmelt Finn und tritt gegen die Decke. Keks schiebt die kleine Schale mit den Kieselsteinen näher heran, als wollte er sagen: Komm, wir suchen zusammen, einen kleinen Stein nach dem anderen.

Finn nimmt einen Kiesel. Plink! Eine schöne Sache. „Die Schaukel“, flüstert Finn und denkt an die hohen Schwünge, an die Beine hoch in der Luft und den Wind an seinen Wangen. Ein winziges Lächeln schleicht sich in sein Gesicht.

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