Hannah und der spiegelglatte Teich

Alter 3–5

Hannah möchte ihr eigenes lachendes Gesicht und das Spielzeugboot im Gartenteich klar sehen, aber vom Plätschern wird das Wasser nur wackelig und trüb – bis sie entdeckt, dass das Wasser zu einem perfekten spiegelglatten Spiegel wird, wenn sie ganz still wird.

Das Cover von „Hannah und der spiegelglatte Teich“

Der Abend kam sanft und golden in den Garten. Hannah rannte geradewegs zum Teich, die Stiefel stapften, die blaue Kieselkette hüpfte. „Ich will mein Gesicht im Wasser sehen!“, rief sie und winkte dem kleinen Boot zu, das bei den Seerosenblättern schaukelte.

Hannah kniete sich an den Rand des Teichs, tauchte beide Fingerspitzen ein und rührte schnell herum. Platsch! Platsch! Kleine Wellen sprangen hoch und klatschten über den Steinrand.

Das Wasser wurde unruhig und grau, wie ein winziges stürmisches Meer. Hannah suchte ihr Gesicht und das kleine Boot, aber nur trübe Wirbel schauten zurück.

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