Paul und der Trost-Koffer

Alter 3–5

Als ein neues Baby ankommt und nicht aufhören will zu weinen, wird Paul zum offiziellen Trost-Chef des Kinderzimmers. Aus dem kleinen Gefühl, übersehen zu werden, entstehen lustige Gesichter, ein wackeliger Tanz und ein Mitsummlied, das am Ende das Lachen nach Hause bringt.

Das Cover von „Paul und der Trost-Koffer“

WÄÄÄH! Der Schrei hallte laut durch den honiggoldenen Raum. Paul blieb in der Tür stehen. Brauchte man ihn überhaupt? Das Baby war da, und alles im Haus fühlte sich so neu an. Da straffte Paul die Schultern. „Ich finde schon etwas, das ich tun kann!“

Dann entdeckte Paul seine Holzkiste, im Regal versteckt. „Ich werde der Trost-Chef! Ich helfe ganz allein!“ In der Kiste lagen eine Rassel, ein weiches, leichtes Tuch und ein winziges Glöckchen, bereit, hell zu klingen.

Zuerst machte er ein lustiges Gesicht: Augen schielen, Zunge raus! Das Baby blinzelte nur und zog ein wackeliges Schmollmündchen. Er wackelte mit den Ohren und blies die Backen auf. Doch das kleine Kinn zitterte weiter.

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