Emilia und der große, mutige Morgen
Alter 3–5
Am ersten Schultag fühlen sich Emilias Schuhe zu eng und ihre Schultern zu schwer an, bis ein stilles Kind und ein geteilter Pastellstift aus zwei Fremden Freundinnen machen.

Emilia stand vor der großen Eingangstreppe, den Sonnenrucksack fest und eng auf dem Rücken. Ihre Schuhe fühlten sich schwer an, ihre Schultern hingen tief. Tapp, tapp, tapp machten ihre Schuhe, genau so.
Drinnen reihten sich die Garderobenfächer an der Wand wie kleine Taschen aus Holz. Emilia stellte ihren Rucksack vorsichtig hinein. Sie trug ihr weiches korallenrotes Latzkleid und weiße Turnschuhe. Tapp, tapp, tapp machten ihre Schuhe, so langsam und so klein.
Der runde Teppich sah aus wie ein Garten, grün und golden und hell. Emilia setzte sich ganz an den Rand, die Hände zu Fäusten geballt, fest und eng.



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