Noah und das Sternenfeger-Lied

Alter 3–5

Jede Nacht segelt Noah mit einem Holzboot über den Himmel und fegt den Sternenstaub, damit die Sternbilder leuchten – bis ein Ballen heruntergepurzelter Babysterne sicher in den Schlaf gewiegt werden muss.

Das Cover von „Noah und das Sternenfeger-Lied“

Wenn Kinder schlafen und die Fenster dunkel sind, wird der Himmel weich und tief. Noah steigt ins kleine Holzboot, die Schürze schon umgebunden, für alle Fälle, um die Sterne zu fegen, die Sterne zu fegen, damit die schlafenden Kinder ihre Träume behalten.

Hinauf, hinauf segelt das Boot, vorbei an der silbernen Tür des Mondes. Das Wölkchen Wuschel schwebt dicht neben ihm und kichert: „Fege die Sterne, fege die Sterne – dafür ist der Himmel da!“

Da ist der Bär, ganz staubig grau, sein Glanz ist matt und dünn. Noah hebt den Mondstrahl-Besen und fegt den Sternenstaub, fegt ihn sauber, bis goldenes Licht hereinströmt.

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