Felix und der kleine Eisdrache

Alter 3–5

Felix begegnet einem jungen Drachen, der gehänselt wird, weil er eisigen Nebel statt Feuer pustet. Ein geteiltes Erdbeer-Eis am Stiel hilft den beiden zu entdecken, dass Anderssein das Süßeste von allem sein kann.

Das Cover von „Felix und der kleine Eisdrache“

Felix trug eine sonnengelbe Tunika und kleine braune Stiefel. Am liebsten ging er auf Entdeckungstour, ein Eis am Stiel in der Hand. Da rollte ein tiefes Brummen den Hügel herunter. Er wollte unbedingt wissen, woher es kam!

Hinter einem Felsen fand Felix einen Drachen, klein und blau und ganz tief geduckt. Aus seiner Nase stieg kein Feuer, nur zarter Frostnebel, so weich wie Schnee. „Hallo!“, rief Felix fröhlich. „Magst du mein Freund sein? Sag ja!“

Blizzo zählte seine Eiszapfen-Hörner, eins, zwei, drei. Er hickste ein leises, ängstliches Hicksen. „Alle Drachen speien heißes Feuer. Alle, nur ich nicht.“ Anders sein kann sich einsam anfühlen, wenn man so klein und blau ist.

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