Leon und der singende Kiesel
Alter 3–5
Beim Steinehüpfen an den trockenen Felsen neben einem klaren Gebirgsbach findet Leon einen glatten blauen Kieselstein, der jedes Mal ein fröhliches Schlaflied brummt, wenn er das Wasser berührt – aber nur, wenn Leon lernt, ihn sanft zu halten und geduldig zuzuhören.

Oben in den Bergen, wo die Kiefern sich wiegen, kamen Leon und zum Spielen gestiegen. Sonne auf dem Wasser, Sonne auf dem Stein – dieses Tal voller Musik war ganz ihr Reich allein.
Flache kleine Steine lagen warm in der Sonne. Leon suchte den besten aus – glatt und rund, eine Wonne! klopfte auf das kleine grüne Beutelchen. „Lass ihn sanft hüpfen und horch gut hin – das Wasser summt immer zurück.“
Flitsch, flitsch, flitsch! Über den Bach flogen die Steine dahin. Jeder Stein, den Leon warf, machte plitsch, plitsch, plitsch. „Flitsch, flitsch, flitsch!“, lachte Leon vor Freude und sah den Wellen beim Tanzen im Licht zu.



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