Clara und der Bernsteinpalast der Bienenkönigin
Alter 3–5
In einen verzauberten Bienenstock eingeladen, lernt Clara, ein 4-jähriges Mädchen mit einem wuscheligen roten Haarschopf, Sommersprossen und heller Haut, sanfte Arbeitsbienen kennen, die süßen Nektar in goldenen Honig verwandeln, und dabei die freundliche Regel: schauen, nicht anfassen.

Clara entdeckte eine pelzige Biene auf einer Lavendelblüte und blieb höflich einen Schritt zurück, damit die Biene genug Platz hatte. „Komm, sieh dir unseren Stock an“, schien sie zu summen. Dann wirbelte ein Wölkchen Blütenstaub auf, und Clara wurde klein und kleiner, winzig wie eine Biene.
Klein wie ein Samenkorn blickte sie hinauf zu einer Tür aus goldenem Wachs. Summ, die Biene, sagte: „Willkommen, Freundin! Komm, ich zeig dir, was Bienen können.“ Clara schluckte, atmete tief ein und trat mutig und stark hinein.
Drinnen glänzten die Wände wie Bernstein, lauter Sechsecke in Reihen. Fenster aus Wabenwachs leuchteten wie kleine Sonnen, und Clara blieb starr stehen. Eine Biene sauste ganz nah vorbei, und Clara zuckte erschrocken zusammen. „Vorsichtig“, sagte Summ sanft, „wir schauen nur zu, wie unser Palast wächst.“



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