Emilia und der Leuchtgarten

Alter 3–5

Als die kleine Meeresforscherin Emilia eine dunkle, einsame Riffhöhle findet, pflanzt sie einen Garten aus leuchtenden Meeresblumen, der jedem kleinen, müden Geschöpf den Weg nach Hause erhellt.

Das Cover von „Emilia und der Leuchtgarten“

Emilia liebte das Riff im Morgenlicht. Die Fische blitzten hell. Das Wasser fühlte sich warm an. Aber hinter den Korallen lag eine Höhle, dunkel und still – ein bisschen unheimlich, ein bisschen seltsam.

„Da drin schläft doch niemand“, sagte Pip und plusterte sich mutig auf. „Es ist zu dunkel, zu tief, zu … huuu.“ Husch, schon flitzte er in seine runde, kuschelige Anemone und versteckte sich.

Der kleine Seepferdchen-Junge Brombeer ringelte seinen Schwanz fest um einen Seetangstängel. „Ich wünsche mir einen sicheren Schlafplatz“, flüsterte er. „Irgendwo weich. Irgendwo hell.“

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