Paul und das Geheimnis vom stummen Uhrturm

Alter 6–8

Als die beliebte Turmuhr der Stadt mittags nicht mehr schlägt, steigt Paul mit Lupe und Notizbuch die Wendeltreppe hinauf und löst den Fall, Hinweis für Hinweis.

Das Cover von „Paul und das Geheimnis vom stummen Uhrturm“

Jeden Tag um zwölf Uhr mittags läutete die Turmuhr über den Marktplatz: BONG, BONG, BONG! Doch heute: nichts. Nur Stille. Die Händler sahen nach oben. Die Tauben flatterten auf. „Das ist seltsam“, sagte Paul und legte die Hand auf seine Lupe. „Uhren bleiben nicht einfach ohne Grund stehen.“ Taschi bellte einmal, als wäre er völlig einverstanden.

„Man erzählt sich, die Zahnräder seien für immer kaputt“, flüsterte der alte Herr Brandt an seinem Obstwagen. Paul schüttelte den Kopf. „Das wissen wir noch nicht. Zuerst schauen wir nach.“ Er zog sein kleines Notizbuch aus Leder hervor und schrieb: MITTAG. KEIN GLOCKENSCHLAG. WARUM? Taschi schnupperte an der schweren Holztür des Turms und wedelte schnell mit dem Schwanz.

Die Tür knarrte auf. Dahinter wand sich eine Wendeltreppe hinauf ins Dunkel. „Vorsicht!“, sagte da eine Stimme. Es war Frau Wagner, die Uhrmacherin der Stadt, ihr Werkzeuggürtel klimperte. „Irgendetwas da oben hat meine Zahnräder ganz plötzlich zum Stillstand gebracht. Möchtest du mir helfen, herauszufinden, was es ist?“ Paul strahlte. „Genau dafür habe ich meine Lupe mitgebracht.“

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