Paul und der Fall des verschwundenen Knochens
Alter 6–8
Als in der Dinosaurierhalle ein kostbares Fossil verschwindet, muss der achtjährige Paul mit Zahlen statt mit Vermutungen herausfinden, was wirklich passiert ist.

Samstagvormittag hieß nur eins: Junior-Detektivclub im Museum! Paul rannte am riesigen Skelett des Langhalssauriers vorbei, die Lupe hüpfte an ihrer Schnur. Nele war seine beste Partnerin im Club, das Notizbuch immer griffbereit. „Heute gibt es einen richtig guten Fall“, flüsterte sie. Hinter der Absperrung wartete ein Museumswagen, dessen Samttabletts mit nummerierten Fossilien gefüllt waren, die
„Moment“, sagte Nele und blieb stehen. „Tablett vier ist leer!“ Paul hob den Kopf, die Augen weit aufgerissen, und starrte auf das kleine Messingschild mit einer Nummer, aber ohne Knochen. „Der Zehenknochen“, keuchte er. „Der große Zehenknochen des Langhalssauriers ist weg!“ Gustavo, der freiwillige Helfer, kam eilig herbei und fuchtelte nervös mit den Händen neben dem Wagen herum.
„Ich bin doch nur einen Augenblick weggegangen!“, sagte Gustavo und knetete die Bänder seiner Schürze. „Wurde er etwa gestohlen?“ Nele runzelte die Stirn und sah in ihr Notizbuch. „Noch nicht“, sagte sie bestimmt. „Wir prüfen zuerst die Nummern. Jedes Fossil hat eine Inventarnummer, und jede Schublade hat die passende dazu.“ Paul nickte, die Lupe blitzte. „Zahlen lügen nicht.“



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