Elias und die verschwundene Schachdame

Alter 6–8

Als mitten im Turnier die schwarze Dame verschwindet, einen Zug vor dem Schachmatt, muss Elias den geheimen Plan lesen, der im Notationszettel steckt. So verfolgt er ihre letzten vier Züge zurück und löst das Rätsel, bevor die Schachuhr abläuft.

Das Cover von „Elias und die verschwundene Schachdame“

Die Halle roch nach Kreidestaub und warmem Holz, und überall tickten Uhren wie kleine Herzen. Elias war nur noch einen Zug vom Schachmatt entfernt, es war sein bestes Spiel aller Zeiten. Dann sah er hinunter. Das Feld der schwarzen Dame war ganz leer. „Sie ist weg“, flüsterte er. „Und das ausgerechnet, wo ich sie schlagen wollte!“

„Sie ist wirklich weg!“, keuchte und stieß beinahe den Wasserbecher um. Elias hob die Hand. „Warte. Mit Panik finden wir sie nicht. Die Notation lügt nie.“ Er nahm den gefalteten Notationszettel hoch, auf dem jeder Zug in ordentlichen Buchstaben und Zahlen stand. „Wir lesen den Code rückwärts, dann gehen wir ihre letzten Schritte nach.“

Frau Becker kam herübergeschwebt, ihre lavendelfarbene Strickjacke schwang hin und her. „Eine verschwundene Dame, soso?“, sagte sie, und ihre Augen funkelten hinter der Brille. „Jedes Rätsel hinterlässt eine Spur, junger Detektiv. Deine ist in Buchstaben wie d und Zahlen wie 5 geschrieben. Lies genau, dann verrät dir das Brett seine Geheimnisse.“

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