Felix und die falsche Spielmünze

Alter 6–8

Als sich eine listige falsche Spielmünze unter neun gleiche Spielmünzen in einer Truhe schmuggelt, darf Felix seine Waage mit den zwei Schalen nur zweimal benutzen, um die leichtere Schwindlerin zu finden, bevor das Klubhausfest beginnt.

Das Cover von „Felix und die falsche Spielmünze“

„In einer Stunde fängt das Fest an!“, zwitscherte Pip und schwirrte mit den Flügeln. Felix starrte auf neun runde Spielmünzen, die auf dem Tisch lagen. Auf jeder war ein winziger Stern. Eine war heimlich leichter als die anderen. „Wir dürfen nur zweimal wiegen“, sagte Felix und hob die kleine Messingwaage hoch. „Teil in drei, dann siehst du's gleich.“

„Neun sind ganz schön viele“, sagte Pip und hüpfte näher. „Soll ich sie einzeln wiegen?“, überlegte Felix und stützte das Kinn auf die Hand. Dann schüttelte er den Kopf. „Nein, das dauert zu lange! Teil in drei, dann siehst du's gleich.“ Er schob die Münzen zu drei kleinen Häufchen mit je drei Münzen zusammen. „Mit einmal Wiegen weiß ich, in welchem Häufchen die falsche Münze steckt.“

Felix legte das erste Häufchen auf die linke Schale und das zweite auf die rechte. „Wenn die falsche Münze leichter ist, steigt ihre Schale nach oben“, sagte er. Pip beugte sich so nah heran, dass sein Schnabel fast die Messingschale berührte. Die Waage zitterte und konnte sich nicht entscheiden, wohin sie kippen sollte. „Schau genau hin“, flüsterte Felix.

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