Clara und das Rätsel der Spiegelschrift

Alter 6–8

Als Clara ein altes Tagebuch entdeckt, das ganz in seltsamer Rückwärtsschrift geschrieben ist, muss sie einen Handspiegel und kluge Lichtwinkel nutzen, um eine vergessene Geschichte zu enthüllen, die hundert Jahre lang verborgen war.

Das Cover von „Clara und das Rätsel der Spiegelschrift“

An einem warmen Nachmittag kletterte Clara die Dachbodenleiter hinauf, den Spiegel mit dem Messingrand in der Jackentasche. Hinter einem Stapel alter Truhen lugte etwas Ledernes hervor, neben einem Haufen alter Erfinderbücher. „Was versteckst du denn da?“, flüsterte sie und zog ein staubiges Tagebuch mit rissigem Einband heraus.

Clara schlug das Tagebuch auf und staunte. Jede einzelne Seite war voller seltsamer, verschnörkelter Buchstaben, die in die falsche Richtung liefen, wie ein Rätsel, das noch nie jemand gelöst hatte. „Ich kann kein einziges Wort lesen“, sagte sie und fuhr mit dem Finger die merkwürdigen Formen nach.

Kater Schnurrbart sprang neben Clara auf die Truhe, schnupperte am Tagebuch und stieß dabei eines der alten Erfinderbücher zu Boden. Es fiel auf einer Seite mit einer seltsamen Zeichnung auf. „Man muss es von der Seite ansehen“, murmelte Clara und legte den Kopf schief, um das merkwürdige Bild zu betrachten.

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