Pip ist weg! Ein Fall für Zimmer 4

Alter 6–8

Als das Klassenkaninchen aus dem Käfig von Klasse 4 verschwindet, folgt die junge Detektivin Marie einer Spur aus angeknabbertem Sellerie, zerrissenem Papier und winzigen Hinweisen quer durchs Klassenzimmer und findet Pip gesund und verschlafen an dem Ort, an dem niemand zu suchen gedacht hatte.

Das Cover von „Pip ist weg! Ein Fall für Zimmer 4“

Der Montagmorgen roch nach Buntstiften und frischem Papier. Marie hüpfte zur Leseecke, um Pip, dem Kaninchen, guten Morgen zu sagen. Aber die Käfigtür stand offen und schaukelte leise hin und her. „Pip ist weg!“, rief Marie erschrocken. in der senfgelben Weste ließ den Bleistift fallen. „Wir brauchen einen Detektiv“, sagte er. Marie hob ihre Lupe hoch. „Zum Glück kennst du einen.“

„Genau hinschauen, langsam denken, so wird man ein guter Detektiv“, sagte Marie und kniete sich neben den Käfig. Sie entdeckte winzige grüne Krümel auf den Bodenfliesen. „Selleriestückchen!“ kritzelte in sein Notizbuch, und die Brille rutschte ihm die Nase hinunter. „Pip liebt Sellerie. Vielleicht hat er eine Spur hinterlassen!“ Marie grinste. „Dann folgen wir ihr.“

Die Selleriespur verlief im Zickzack am Maltisch vorbei, vorbei an Gläsern, die nach Kleber und nasser Farbe rochen. Marie schlich auf Zehenspitzen und passte auf, dass sie keine Spur zertrat. schlich hinter ihr her und drückte sein Notizbuch an die senfgelbe Weste. Dann hörten die Krümel auf, genau am Rand vom langen Schatten des Bücherregals.

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