Luis und das Versprechen am Ahornplatz

Alter 6–8

Als ein paar Kinder auf dem Spielplatz einen Mitschüler wegen seiner Sprechweise auslachen, stellt sich Luis Schulter an Schulter neben ihn, wartet geduldig, bis er zu Ende gesprochen hat, und verwandelt einen Moment des Spottes in eine Lektion über Zusammenhalt.

Das Cover von „Luis und das Versprechen am Ahornplatz“

Jeden Tag nach der Schule rannten Luis und um die Wette zum Ahornplatz. „Gute Freunde warten", sagte die Oma von Luis immer, und er glaubte ihr. Er liebte die Seilschaukel, das Dumpf-Dumpf des Basketballs und am allermeisten die Dinosauriergeschichten von , auch wenn die Wörter sich dabei manchmal Zeit ließen.

„Rate mal, was ich gefunden habe", sagte und schnappte nach Luft. „Ein F-F-Fossil. Na ja, ich glaube, es ist eins. Es hat so eine k-komische Form …" Er erzählte weiter und beschrieb jede Beule und jede Rille, während Luis die silberne Trillerpfeife zwischen den Fingern drehte und mit beiden Ohren zuhörte.

Auf der anderen Seite des Platzes schlenderten zwei Jungen aus der Schule herüber, Ben und Jonas, mit dem abgewetzten Basketball. Jonas zögerte und schaute zur Seite, aber Ben grinste breit. „Sag's doch richtig!", rief er so laut, dass es der ganze Platz hören konnte. klappte den Mund zu.

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