Finn und die Mutprobe in der Hohlgasse

Alter 6–8

Als die größeren Kinder Finn auffordern, im verlassenen Haus Fenster einzuwerfen, muss er sich entscheiden: den Stein in seiner Hand werfen oder den Mut finden, einfach wegzugehen.

Das Cover von „Finn und die Mutprobe in der Hohlgasse“

Finn kickte einen Kieselstein den rissigen Gehweg der Hohlgasse entlang. Sein Glücksstein lag warm in seiner Tasche. „Stärke ist nicht laut“, flüsterte er sich selbst zu, so wie Opa es immer gesagt hatte. Vorne am schiefen Zaun warteten Marcus, Denny und . „Na endlich!“, rief Marcus grinsend und winkte ihn heran.

„Siehst du das Fenster ganz oben?“ Marcus zeigte auf die höchste kaputte Scheibe des Hauses. „Wetten, du triffst es nicht?“ Denny kicherte. hörte auf zu lächeln. Finn sah hinauf zu dem dunklen, zackigen Glas. Der Glücksstein in seiner Tasche wurde auf einmal schwerer, als ahnte er schon, was jetzt kommen würde.

Marcus hob einen groben Stein vom Boden auf und drückte ihn Finn in die Hand. „Los, mach schon. Alle haben das gemacht. Sogar Denny.“ Denny nickte schnell. Finn drehte den rauen Mutprobenstein zwischen den Fingern. Seinen eigenen glatten Glücksstein spürte er noch immer sicher und für sich in der Tasche, ruhig und kühl.

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