Marie und die Rettung mit den ruhigen Händen
Alter 6–8
Als Oma Rosa plötzlich schwindelig wird und in der Küche zu Boden sinkt, erstarrt Marie für einen wackeligen Herzschlag – doch dann gerät sie nicht in Panik: Sie polstert Omas Kopf, ruft mit klarer Stimme Hilfe und schließt die Tür auf, damit die Retter hereinfinden.

Samstagmorgens roch es nach Toast und Zimt. Marie saß am Holztisch und ließ die Beine baumeln. Die silberne Pfeife hüpfte sanft an ihrer Schnur. summte am Herd. Keks lag zusammengerollt neben ihren Pantoffeln. Alles war ganz wie immer – bis es plötzlich nicht mehr so war.
wurde auf einmal ganz still. „Oh …“, murmelte sie und schwankte wie ein Blatt im Wind. Ehe Marie blinzeln konnte, sank sie sanft auf den Boden. Keks bellte einmal. Einen wackeligen Moment lang war Marie wie erstarrt – die Füße festgeklebt, der Atem angehalten.
Marie spürte das Herz schnell klopfen – aber das Erstarren löste sich auf. Sie erinnerte sich an das, was immer sagte: „Ruhige Hände helfen am besten.“ Sie atmete einmal ruhig durch und kniete sich neben sie.



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