Luis und die Knochenbaumaschine

Alter 6–8

Als im Museum ein rätselhafter Haufen uralter Knochen ankommt, muss der siebenjährige Helfer Luis sie scannen, Vermutungen anstellen und ein Raptor-Skelett Knochen für Knochen zusammensetzen, um das Geheimnis zu lüften, wie es einst auf zwei Beinen aufrecht stand.

Das Cover von „Luis und die Knochenbaumaschine“

Jeden Samstag zog Luis seine türkisfarbene Helferjacke an und eilte am riesigen Walschädel vorbei ins Fossilienlabor. Heute war ein ganz besonderer Tag: Eine Kiste mit geheimnisvollen Knochen war gerade von der Ausgrabung in der Wüste angekommen. „Bereit für ein Rätsel, Luis?“, fragte Frau Dr. Becker und rollte die Kiste herein. Ihr Anstecker blitzte. „Immer“, grinste Luis.

In der Kiste lagen Dutzende durcheinandergewürfelte Knochen, manche so klein wie Löffel, andere so lang wie der Arm von Luis. Keiner sah aus wie ein Dinosaurier aus den Büchern. „Niemand weiß, was für ein Tier das war“, sagte Frau Dr. Becker. Bolt piepte und rollte näher, den Scannerarm surrend, und hielt sorgsam Abstand zu Luiss Gesicht – nein: zum Gesicht von Luis. „Unbekannte Art entdeckt!“, zw

„Wir müssen die genaue Form jedes Knochens kennen, bevor wir erraten können, wie alles zusammenpasst“, erklärte Frau Dr. Becker. Luis in seiner türkisfarbenen Jacke und mit dem Schlüsselband um den Hals hob seinen silbernen Scanner und richtete die leuchtende Spitze auf einen gebogenen Oberschenkelknochen. Ein sanftes blaues Licht strich darüber, und auf dem Bildschirm im Labor erschien eine schim

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