Finn und der Vulkan-Lauscher
Alter 6–8
An einer Vulkan-Forschungsstation baut Finn drei selbstgebastelte Pendel-Sensoren, um ein wackeliges Rätsel zu lösen: Warum ein einzelnes Messgerät allein nie die ganze Geschichte des bebenden Berges erzählen kann.

Der Boden an der Forschungsstation Glutfeld summte wie ein schläfriger Riese, der sich im Schlaf umdreht. Finn legte die Hand flach auf das hölzerne Geländer des Stegs und spürte ein ganz leises Zittern. „Hast du das gespürt?“, flüsterte er Kobi zu. Kobis bernsteinfarbene Linse blinzelte. „Kaum ein Wackler aufgezeichnet“, piepte der kleine Roboter. „Wackel, wackel, sag mir wahr“, murmelte Finn und
Im Zelt zeichnete Dr. Elin Sonnleitner eine Zickzacklinie auf dem hellen Bildschirm der Station nach. „Dieses Gerät sagt uns nur etwas über Erschütterungen direkt an seinem Platz“, erklärte sie und tippte aufs Glas. „Er hat etwas gespürt, das die Kurve kaum gezeigt hat. Neugierig ist er, nicht wahr?“ Finn legte den Kopf schief. „Dann reicht ein Gerät allein nicht aus?“ Elin grinste. „Genau das ist
Finn klappte das Messingnotizbuch auf, das an seinem Gürtel hing. „Was, wenn ich selbst einen Sensor baue?“, sagte er und skizzierte flink. „Ein Stift an einem schwingenden Gewicht, der auf einer drehenden Papiertrommel schreibt?“ Kobis Linse leuchtete auf. „Pendel plus Trommel ergibt eine Wackellinie!“, piepte er fröhlich. „Er ist auf der richtigen Spur“, sagte Elin und griff schon nach Ersatztei



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