Paul und das Geheimnis des versunkenen Kompasses
Alter 6–8
Als Paul am Seeufer einen geheimnisvollen, festgeklemmten Kompass findet, muss er eine Reihe von Rätseln lösen, die ein Entdecker vor langer Zeit hinterlassen hat, um die versteckte Schatzkiste zu finden, bevor die Sonne untergeht.

Paul kniete am See. Zwischen zwei flachen Steinen glitzerte etwas. Er griff hinunter und zog einen schweren, runden Gegenstand heraus. Es war ein Kompass aus Messing, aber die Nadel klemmte und drehte sich in langsamen, komischen Kreisen. „Hallo, du“, flüsterte Paul. „Was für ein Geheimnis hütest du denn?“
Das Eichhörnchen Struppi huschte einen Kiefernstamm hinunter und schimpfte den Kompass an. Plötzlich blieb die Nadel stehen. Sie zeigte genau auf einen großen, grauen Felsbrocken mit einem aufgemalten weißen Stern. Paul sah in sein Tagebuch. Das war ein Wegzeichen! „Du willst, dass ich dem Stern folge, stimmt’s?“, fragte er.
Am Felsbrocken entdeckte Paul eine kleine Holzkiste, die in einer Felsspalte steckte. Sie war mit einem Drehschloss verschlossen, auf dem Buchstaben statt Zahlen standen. Ins Holz war ein Rätsel geritzt: „Ich wachse in der Sonne, doch Wurzeln hab ich nicht. Ich tanze auf dem Wasser, sobald es Licht durchbricht.“ Paul tippte sich ans Kinn. Was konnte das nur sein?



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